Einen Chor hat es in der Petrusgemeinde – mit kurzen Unterbrechungen – mindestens seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts gegeben. Die jeweiligen Chorleiter kann man der folgenden Liste, oder auch einem schön gestalteten Stammbaum entnehmen. Unter diesen sind natürlich besonders die, bis jetzt drei, hauptamtlichen Kirchenmusiker Hans-Joachim Pluskat, KMD Wolfgang Gütinger, und jetzt eben Oliver Scheffels zu nennen.

In der Zeit von 1973 bis 2011 hat die Kantorei der Petruskirche, wie der Chor damals hieß, eine ganze Reihe von anspruchsvollen Werken aufgeführt. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit seien die wichtigsten hier genannt:

Schütz: Matthäus-Passion (1976)
Händel: Messias (1977)
Bach: Weihnachtsoratorium (Teile 1-3: 1973, 1980, 1992, 1996, Teile 4-6: 1989)
Bach: Johannes-Passion (1988, 1994)
Mendelssohn: Paulus (1994)
Mozart: Requiem (1997)

Die erste Zeit unter der Leitung von Oliver Scheffels hat bereits gezeigt, dass er diese Tradition großartiger Aufführungen fortsetzt!

Im Jahr 2002 hat der damalige Chorausschuss alle noch auffindbaren Unterlagen zur Geschichte des Chores und des Petrusorchesters zusammengetragen. Der umfangreiche Ordner und eine DVD mit diesen Dokumenten werden von den langjährigen Chormitgliedern Wolfgang Seybold und Günter Morét hoffentlich noch lange aufbewahrt werden und sind auch im Dekanat hinterlegt. Einige Highlights aus dieser Sammlung findet man auf der Seite Bilder.

Aus dieser Dokumentensammlung stammt auch ein Gedicht im Stile von Eugen Roth, das in einem Gemeindebrief von 1984 erschien und dessen wahrer Autor nicht bekannt ist (vielleicht der damalige Dekan Diegritz?). Es kann auch heute noch der Werbung neuer Sängerinnen und Sänger dienen. Seit damals hat sich zwar der Name des Chors und die Probenzeit geändert, aber die Nachwuchsprobleme sind leider (noch?) die gleichen geblieben! Aufmerksame Beobachter können nämlich auf den Bildern feststellen dass, außer auf dem ältesten von 1928, einige Personen schon damals dabei waren und immer noch mitsingen! Wer erkennt sie?